Anfang Oktober fand in den Räumlichkeiten des Landratsamts Traunstein die Auftaktveranstaltung zur der durch LEADER geförderten Machbarkeitsstudie „Regionalwerk Chiemgau-Rupertiwinkel“ statt. Im Rahmen der Studie soll eine Grundlage erarbeitet werden, anhand der die 23 teilnehmenden Kommunen mit Unterstützung der Landkreise Traunstein und Berchtesgadener Land sowie der Energieagentur Südostbayern über die Gründung eines Regionalwerks entscheiden können. Ziel dabei ist die Stärkung der regionalen Wertschöpfung durch den Ausbau erneuerbarer Energien und der Bündelung von Kompetenzen zum erfolgreichen Gestalten der Energiezukunft vor Ort.

So sollen in einem ersten Schritt die vorhandenen Potenziale an Biogasanlagen, Solar- oder regenerativer Energieanlagen identifiziert werden. Im weiteren Verlauf soll aufgezeigt werden, wo es in der Region Möglichkeiten zum weiteren Ausbau erneuerbarer Energien gibt und wie diese Potenziale schließlich in ein gemeinsames „Regionalwerk“ überführt werden können.

Für die Steuerung der weiteren Arbeitsschritte wurde ein Lenkungskreis eingerichtet, wodurch der enge Zeitplan sichergestellt wird und die Ergebnisse im Mai 2019 vorgestellt werden sollen.

 

Die interkommunale Arbeitsgemeinschaft der 23 Kommunen, die eigens für diese Machbarkeitsstudie ins Leben gerufen wurde, wird von Bürgermeister Hans-Jörg Birner aus Kirchanschöring angeführt. Ihm zur Seite stehen im Lenkungskreis Bürgermeister Josef Huber – Gemeinde Obing, 2. Bürgermeister Christoph Wamsler, Gemeinde Taching am See, 2. Bürgermeister Egon Kraus –  Gemeinde Fridolfing, Bürgermeister Johann Krumbacher – Gemeinde Kirchweidach und Bürgermeister Bernhard Kern – Gemeinde Saaldorf-Surheim. Beratend begleiten dieses Gremium, Fr. Dr. Seeholzer – Landkreis Traunstein, Herr Münch – Landkreis Berchtesgadener Land und Herr Dr. Willie Stiehler von der Energieagentur Südostbayern.